Plöner PlanetenPfad

unser Sonnensystem im Maßstab 1 : 2 Milliarden am Strandweg des Grossen Plöner See

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Merkur

 

Bildquelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Mercury_Mariner10.jpg
Die Standtafel Merkur am Plöner Strandweg

Merkur ist der kleinste und zugleich der sonnennächste Planet. In Gestalt und Oberfläche ähnelt er dem Erdmond. Beim inneren Aufbau zeigen sich jedoch die Unterschiede. So lässt die hohe Dichte und das Magnetfeld auf einen mächtigen Eisenkern schließen, der von einem dünneren Gesteinsmantel umhüllt ist. Die Theorie geht davon aus, dass der Merkur einen großen Teil seines Gesteinsmantels in der frühen Phase unseres Sonnensystems durch den Zusammenprall mit einem anderen Himmelskörper verloren hat. Durch seine ständige Nähe zur Sonne ist er von der Erde aus nur kurz vor Sonnenaufgang oder kurz nach Sonnenuntergang zu beobachten. Aufgrund der langsamen Eigenrotation dauert ein Tag- Nachtwechsel auf dem Merkur beinahe 2 Erdmonate! Da er infolge der Sonnennähe und der geringen Schwerkraft praktisch keine Atmosphäre besitzt, heizt sich die jeweilige Tagseite auf über 400°C auf, die Nachtseite kühlt sich bis unter -200 ° Celsius ab.

1974 gelang es den USA mit der Sonde "Mariner 10" erste Fotos von der Merkuroberfläche zu erhalten.

Das Sonnenlicht benötigt 3,2 Minuten bevor es den Merkur erreicht

Der Abstand zur Plöner Modellsonne beträgt 30 m - bis zur Venus sind es nur 24 m.

Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel
Merkur Venus Erde Mars Jupiter Saturn Uranus Neptun